Trachtenverein "Edelweiß" Gaimersheim e. V.
 


Karsamstag

 

 

(Bild: Walburga Bauer)

 

 

Das offene Grab am Seitenaltar in der katholischen Kirche in Gaimersheim

 

 


 

 

Der Karfreitag

 

 

(Bild: Walburga Bauer)

 

 

 

 

ist der Kreuzigungstag und somit der Tag, an dem Christi Tod mit Stille gedacht wird. Das Kreuz in der Kirche ist mit einem Tuch verhüllt. An diesem Festtag ist den Katholiken der Verzehr von Fleisch untersagt. Für Protestanten ist der Karfreitag der höchste kirchliche Feiertag in der Karwoche und wird mit einem Kirchenbesuch begangen.                                                                       (Text aus dem Buch: Feste und Bräuche)

 

 

 

 


 

 

Der Osterstrauch

 

 

Als österliche Dekoration findet sich in vielen Häusern und Wohnungen der Osterstrauch. Auch ohne direkten Bibelverweis hat sich der Osterstrauch in unseren Breiten eingebürgert. Über das exakte Alter des Osterstrauches gibt es allerdings keine Aufzeichnungen.
Bestehend aus Palmkätzchen, Kirsche oder aus den ursprünglich aus China stammenden goldgelben Forsythien, werden die Zweige traditionell mehrere Tage vor dem Osterfest abgeschnitten und ins Haus gestellt, damit sie zu Ostern blühen oder grüne Blätter austreiben. Sie gelten damit als Symbol der Fruchtbarkeit, des über die Kälte siegenden Frühlings und des aufblühenden Lebens. Ausgeblasene, gefärbte und oft auch kunstvoll verzierte oder geritzte Eier sowie österliche Figuren aus Holz werden an den Sträußen aufgehängt.

 

 

Der Osterstrauch hat seit den 1960er-Jahren mehr und mehr auch die Häuser und Wohnungen verlassen. Sträucher und Büsche in Gärten oder auf öffentlichen Plätzen, die noch unbelaubt sind, werden gerne mit bunten Ostereiern - meist aus Kunststoff - geschmückt und somit zum Eierbaum. (vgl. Euler-Rolle, Andrea: Zwischen Aperschnalzen und Zwetschkenkrampus. Oberösterreichische Bräuche im Jahreskreis. Linz 1993 S. 59)

 

 

(Foto: Franziska Pickl)       (Text-Quelle: www.brauchtumskalender.at)     

 

 


Gründonnerstag
Grüne Speisen werden traditionell am Gründonnerstag gegessen: Spinat und andere grüne Gemüsesorten, Kräutersuppen (bestehend aus neuen Kräutern) aber auch Maultaschen (mit Gemüse gefüllte Nudeln) sind immer beliebt. Früher glaubte man, dass am Gründonnerstag gepflückte Kräuter Heilkräfte besäßen. Der Name Gründonnerstag bezieht sich aber nicht auf die Farbe, sondern hat seinen Ursprung im Wort "greinen", das "weinen" bedeutet.
(Quelle: Gespräche mit verschiedenen Personen)

 

Am Ende der Gründonnerstags-Messe schweigen Orgeln, Altarschellen und Kirchenglocken bis zur Osternacht. Der Volksmund sagt: "Die Glocken fliegen nach Rom, um geweiht zu werden." Statt der Glocken ertönen Holzratschen und Klappern. In manchen Gegenden gibt es auch größere Schallbretter oder Klappertafeln auf dem Kirchturm. Wie die Glocken, zeigen sie die Stunden an und rufen zur Messe.

(Quelle: Das große Familienbuch der Feste und Bräuche)

 

Die Gaimersheimer Ratschen
(Foto: Ferdinand Sebald)


 
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